Der Kosmetikdschungel Natur, vegan oder tierversuchsfrei – Was kaufen?

Wer sich dafür interessiert, woher die Inhaltsstoffe seiner Hautpflege- und Kosmetikprodukte kommen muss sich durch einen undurchsichtigen Dschungel verschiedener Siegel und Chemikalien kämpfen. Hier in drei Punkten auf was man beim Kauf von Naturkosmetik, veganer Kosmetik und tierversuchsfreier Kosmetik achten sollte.

  1. Naturkosmetik
    Neben pflanzlichen Rohstoffen wird Naturkosmetik außerdem aus Produkten lebender Tiere gemacht. Naturkosmetik kann also zum Beispiel Milch, Honig oder Eier enthalten und ist somit nicht automatisch vegan. Nicht erlaubt ist hingegen der Einsatz von Rohstoffen toter Tiere wie zum Beispiel tierischer Fette. Wie der Name schon sagt, werden in Naturkosmetik keine synthetischen Inhaltsstoffe verwendet.

  1. Vegane Kosmetik
    Bei der Herstellung von als vegan gekennzeichneter Kosmetik hingegen wird komplett auf den Gebrauch von tierischen Produkten verzichtet. Hier werden also auch keine Produkte lebender Tiere verwendet. Synthetischen Stoffen können jedoch in veganer Kosmetik vorkommen. Der Begriff vegan ist allerdings nicht geschützt oder vom Gesetzgeber klar definiert.

  1. Tierversuchsfreie Kosmetik
    Zwar ist seit dem 11.März 2013 EU-weit der Verkauf von Kosmetik, für deren Inhaltsstoffe nach diesem Datum Tierversuche durchgeführt wurden verboten, jedoch gilt dieses Gesetz ausschließlich für kosmetische Inhaltstoffe. Inhaltstoffe können also nach Chemikalien-Richtlinien weiterhin an Tieren getestet werden.

Eine große Hilfe auf dem Weg durch den Kosmetikdschungel hin zu tierversuchsfreier Kosmetik ist PETA. Auf der http://kosmetik.peta.de/ werden ausschließlich Kosmetikhersteller mit klaren Richtlinien gegen Tierversuche aufgelistet. Alle Unternehmen die ausschließlich vegane Kosmetik herstellen, sind in dieser Liste als solche klar gekennzeichnet und werden durch das PETA cruelty free & vegan Logo zusätzlich unterstützt.


Foto: Nine Köpfer via Unsplash