Die Wunderfrucht Zitrone Schon der Duft von Zitronen macht lustig. Haut, Haare und Zähne freuen sich aber auch über mehr Vitamine und Antioxidantien. Diese sorgen für geschmeidige Haut, Nagelwachstum und eine Verringerung der Schuppen. Giftstoffe werden entfernt und neue gesunde Hautzellen werden aufgebaut. Das Vitamin C der Zitrone vertreibt unsere Erkältungen

Fotograf @stefandeyn/ Model @inskztnsk/ styling: @mimi_stein

Geschichte der Zitrone

Ihren Ursprung hat die Zitrone in Asien. Aber wo genau, das weiß niemand. In Indien, Burma oder China soll die Frucht entdeckt worden sein. Im 2. Jahrhundert vor Christus wurde sie von den Römern in Europa eingeführt. Mit Christoph Columbus gelangte die leuchtend gelbe Frucht nach Amerika, wo sie heute große Obstplantagen in Florida und Kalifornien ziert. Auf den langen Seefahrten über den Atlantik wurde auch ihr medizinischer Wert erstmals entdeckt. Die Seefahrer litten wegen dem Mangel von frischem Gemüse und Vitamin C an Skorbut. Die Seeleute verfielen zusehends und verloren Ihre Zähne. Mit Zitronensaft verschwanden die Erscheinungen. Ein süß-saures Wunderwerk also.

Wirkung der Zitrone

Ein regelrechter Alleskönner ist die Zitrone. Sie stärkt das Immunsystem, regelt unseren Ph-Wert, heilt Akne, bleicht unsere Zähne und Haare. Auch Narben und Pigmentflecken werden aufgehellt. Wunderbar sind auch die Reinigungskräfte. Fett, wo immer es steckt, verschwindet, auf dem Geschirr, an den Haaren, auf der Haut. Und wo das Lösungsmittel angreift, hinterlässt es eine Frische verbunden mit einem ermunternden Duft. Ein warmes Glas Zitronenwasser, mit etwas Honig am Morgen, macht dich auch von Innen wach und lebendig.

Zitrone in der Kunst

Der Kubist Georges Braque führt uns an den Frühstückstisch mit einer Schale Zitronen und einem Krug Zitronensaft. Bei dem Popkünstler Roy Lichtenstein begegnen wir einem umgefallenen Glas, davor eine halbgeschälte Zitrone. In San Diego, Südkalifornien, thront eine riesige Zitrone auf einem Stein Postament. Und auf dem Grab von Heinrich von Sayn und seiner Tochter aus dem 13. Jahrhundert ist ein Toter abgebildet, der eine Zitrone in der Hand hält. Als Zeichen der Hoffnung, dass die Frische der Frucht, dem Verstorbenen das Leben wieder einhaucht. Lassen wir uns von ihrer Frische lieber schon im Leben anstecken. Genießen wir die Freude, im Sauren das Süße zu entdecken.

Fotograf @stefandeyn/ Model @inskztnsk/ styling: @mimi_stein