Projektionen verwandeln die Mode Projektionen spielen zunehmend eine Rolle, um Stimmungen, Landschaften oder Muster für die Präsentation von Mode zu erzeugen. Auch Designer nutzen Projektionen, um Landschaften für ihre Laufstege zu erschaffen

Foto: @mimi_stein/ Model: @sjayngoma

Die Unternehmensberatung McKinsey hat in ihrer neusten Studie The State of Fashion 2018 darauf hingewiesen, dass der digitale Markt Modeunternehmen dazu zwingt, attraktive und überraschend neuartige digitale Erscheinungsbilder zu entwickeln. Dazu gehören zweifelsohne auch Hologramme und 3D-Projektionen.

So nutze Ralph Lauren 2010 bei seiner legendären „4D Experience“ in London als Hintergrund die Projektion einer Hauskulisse, auf deren Treppe die Models scheinbar auf den Betrachter zukommen. Und seine Krawatten flatterten überdimensional vor der Fassade des Gebäudes. Die Projektionsqualität der 3D-Simulationen und Holographie für große Raumbereiche hat in den letzten Jahren so zugelegt, dass Projektionen immer häufiger genutzt werden.

2012 überraschte der Designer Franck Sorbier, ein Pariser Couturier, mit einer Fashion Show, die von fantasievollen Projektionen getragen wurde. Kleider und Hintergrund wurden mit unterschiedlichen Projektionen präsentiert.

Guess setzte 2017 mit graphischen Elementen auf Holographie und präsentiert eine rein virtuelle Fashion Show. Der Raum wurde durch farbige Linien erzeugt, durch die die präsentierenden Models schwebten, aus dem Nichts kommend und im Nichts verschwindend.

Chanel präsentierte die Winterkollektion 2018/2019 in einer realen Waldlandschaft mit Laub am Boden und einer projizierten Waldkulisse im Hintergrund.

Foto: @mimi_stein/ Model: @sjayngoma